ich begreife mich als fotograf, wobei ich mich mehr mit dem medium und seinen eigenschaften auseinandersetze und weniger mit der reinen ästhetik des abgebildeten. für mich ist die fotografie eine sprache und ich arbeite mit den deklinationen dieser. ich bin der fotografie seit jahren etwas überdrüssig. es gibt sehr viel positives was die fotografie leisten kann jedoch geht das in der masse an bildern häufig unter. die bilderflut schafft eine art interferenz dessen auswirkungen unsere aufnahmefähigkeit überfordern. vor allem finde ich das “sich aufdrängen und konkurrieren” der visuellen reize extrem mühsam für unser wahrnehmungssystem.


andreaslinder